Bayerische
Liedermacherin
lebt im Münchener Südosten,
trat bereits in den 80er Jahren mit eigenen Liedern in Bayern bzw. Osterreich
auf und gewann damals Talentwettbewerbe in München, Salzburg und Rosenheim.
Nach einer Schaffenspause komponierte und textete sie neue Lieder und gibt seit
2001 wieder Konzerte. Seit Januar 2002 moderiert sie ein monatliches
Kleinkunstprogramm, die „Purfinger Kieslstoandln“ und stellt seither nicht
nur ihr künstlerisches sondern auch ihr organisatorisches Talent unter Beweis.
Sie besingt — gewürzt mit einem Schuss Selbstironie -
viele eher im Alltäglichen fußende Themen wie z.B. im „Song für die
Molligen“ den Figurwahn vor allem derer, die es weiß Gott nicht nötig hätten
oder über eine „Hausfrau“, die mindestens ein bis zwei Dutzend Berufe
gleichzeitig ausübt. Im Lied vom „Wald“ fragt sie, wohin der ökologische
Weg führt und ob im düsteren Zukunftsszenario der Wald vielleicht nur noch als
Duftspray oder Computersimulation existieren wird. Sie macht vor keinem Thema
halt, ob Mode, Pistenrowdys, jegliche (Un-)Arten zwischenmenschlicher
Beziehungen, Hexen, Warzenschweine, Blondinen, Ausländerfeindlichkeit,
Tierschutz, Staus auf der Autobahn oder der Nahrungsmittelindustrie!
Edeltraud Rey verleugnet ihren erfrischend
oberbayerischen Dialekt nicht, nein sie gibt ihm eine neue Dimension und
vertraut erfolgreich auf ihr „Gefühl im Bauch“!
Pressestimmen:
Süddeutsche Zeitung (Ebersberger Neueste
Nachrichten):
.... Wahrheiten also. Frauen, die dem Schlankheitswahn
verfallen, eine „Brigitte“-Diät nach der anderen ausprobieren,
genmanipuliertes Essen und der tägliche, nervenaufreibende Stau auf der
Autobahn, alles Puzzlestücke zur Realität. Edeltraud Rey wusste davon mehr als
ein Lied zu singen. Die Liedermacherin pickte sich Situation für Situation aus
dem Alltag heraus, mit einem sicheren Gefühl das für Wesentliche, Ihre
Melodien, sanft plätschernd und ohrwurmverdächtig, täuschten den oberflächlichen
Zuhörer. Sie gaukelten Unterhaltung vor, bei der es sich entspannt zurücklehnen
lässt. Die Texte aber sprachen eine andere Sprache. Jeder Satz zielte
treffsicher in die Tiefe, direkt in die menschliche Seele ...
Münchner Merkur (Ebersberger Zeitung):
... Und wie es Sven Friedel gefiel, Inhaber der
Schrottgalerie und selbst Kabarettist. „Das ist Kleinkunst im originalen
Sinn“, fasste er nach fast drei Stunden Programm zusammen, das was die
Jacobneuhartingerin da in aller Ruhe präsentiert und zusammen mit den Besuchern
erlebt hatte: Songs und einen Dialog, der in all seiner unaufgesetzten
Spontaneität aus diesem Abend etwas ganz Besonderes machte.
Passauer Neue Presse:
... Weitab vom Blondinen-lmage gelang es ihr, das
Publikum auf sehr persönliche Art in ihren Auftritt zu integrieren — und
erfolgreich zum Nichtrauchen zu bringen!