Dennis Dennehy begann seine musikalische Karriere in jungen Jahren mit einer sogenannten „One Penny Guitar“ in seiner Heimat in Kanturk, Irland und in Essex, England. Von da an wurde für den autodidaktischen Linkshänder die Six-String zum liebsten Begleiter und Ausgleich. Die Tatsache, dass er die Saiten seiner Gitarre nicht Linkshänder-gerecht aufspannt, sondern die Gitarre einfach umdreht, ermöglicht ihm eine selten gehörte Variationsfähigkeit bei Bassläufen. Vor allem seine komplexen Instrumentalstücke macht dies zum Augen- und Ohrenschmaus.
„Glimpse Into Motion“ heißt das aktuelle Tourprogramm von Dennis Dennehy. Frei übersetzt: „Blicke in Bewegung“, offen sein für alle Bewegungen der inneren und äußeren Welt, aber nicht jeder Bewegung blind hinterherlaufen. Der Versuch, seine vokalen und instrumentalen Bewegungen in eine Kategorieschublade zu stecken, muss scheitern. Ab und an blitzt ein Leonard Cohen durch, mal schauen die Beatles zusammen mit den Searchers vorbei, paaren sich mit den konzeptionellen Ansätzen der Moody Blues oder der klassischen indischen Folkmusik eines Ravi Shankar. Dichterische Philosophen und philosophische Dichtern wie Walt Whitman, R.W. Emerson oder Parmahansa Yogananda stehen für Texte und Ideen Pate.